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▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Haushaltsabteilung

Berufsständische Altersversorgung

Anstelle der gesetzlichen Rentenversicherung besteht für bestimmte Berufsgruppen die Möglichkeit der Aufnahme in Versorgungswerke. Bei diesen Berufsgruppen handelt es sich z.B. um Ärzte, Tier- und Zahnärzte, Rechtsanwälte, Architekten u.a..

Zur Aufnahme in eines dieser Versorgungswerke ist die Befreiung in der gesetzlichen Rentenversicherung durch die Deutsche Rentenversicherung (DRV) notwendig.

Nach den Urteilen des Bundessozialgerichts vom 31.10.2012 (- B 12 R 3/11 R – und B 12 R 5/10 R -) muss auch bei einem Beschäftigungswechsel eines bereits befreiten Mitglieds einer berufsständischen Versorgungseinrichtung stets ein neues Befreiungsverfahren durchgeführt werden.

Der Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ist über die jeweilige berufsständische Versorgungseinrichtung zu stellen. Diese bestätigt die Pflichtmitgliedschaft des Versicherten in der berufsständischen Versorgungseinrichtung und der entsprechenden Kammer und leitet den Befreiungsantrag dann zur abschließenden Entscheidung an die DRV weiter.

Bei Erfüllung der Aufnahmekriterien übernimmt der Arbeitgeber analog der gesetzlichen Rentenversicherung den hälftigen Beitrag, maximal jedoch in Höhe des Beitrags aus der Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung.

Die Humboldt-Universität zu Berlin bietet seinen ArbeitnehmerInnen, die in einem berufständischen Versorgungswerk versichert sind, die Überweisung des Gesamtbeitrags im Rahmen der Gehaltszahlung an. Hierzu ist eine kurze schriftliche Information, verbunden mit der Vorlage der Mitgliedsbescheinigung des Versorgungswerks und des Befreiungsbescheides der Deutschen Rentenversicherung an die zuständige Bezügerechnerin ausreichend.